
Die Sims sind reif für die Insel. Eine einsame Insel, um genau zu sein. Dorthin verschlägt es sie nämlich in diesem Abenteuer für die PSP.
Zu Beginn des Spiels gerät eine kleine Gruppe von Urlaubern in einen Sturm und das kleine Segelboot kentert. Als sie aufwachen, finden sich alle auf einer einsamen Insel wieder. Nachdem sich alle Charaktere gesammelt haben, geht es darum, ihnen eine Existenz auf dem Eiland aufzubauen. Dabei helfen die unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Koch kann Essen besonders kreativ zubereiten, einem Mechaniker fällt es leichter, Werkzeuge zu basteln. Sollte in einer Gruppe ein Beruf nicht vorhanden sein, kann man einem Teammitglied bestimmte einschlägige Aufgaben zuweisen, woraufhin dessen Erfahrungswerte steigen.
Auf der Insel geht es zu Beginn bescheiden los. Bevor man daran denken kann, kleine Paläste aus Palmenblättern und Bambusstäben aufzubauen, muss für das Nötigste gesorgt werden: etwas zu Essen muss her. Dabei sollte man nicht zu wählerisch sein. Unbekannte Pflanzen müssen erforscht werden und diverse Fische warten darauf, aus dem Wasser geholt zu werden.
Über all die Arbeit sollte man die physischen und psychischen Bedürfnisse der Sims nicht vergessen. So brauchen die virtuellen Figürchen regelmäßig Schlaf, etwas zu Essen, eine Pinkelpause und jemanden zum Unterhalten. Wenn mal kein anderer Sim in der Nähe ist, reicht für letzteres Bedürfnis auch ein kleiner Affe, den man mit Bananen bestechen und so dazu bewegen kann, etwas Zeit mit einem zu verbringen.
Über den Analogstick weden die einzelnen Charaktere direkt gesteuert. Das ist nach einer Eingewöhnungsphase ohne große Schwierigkeiten möglich. Dennoch bleibt man regelmäßig irgendwo “hängen” und die suboptimale Kameraführung erschwert die Bedienung.
An der Grafik gibt es kaum etwas auszusetzen. Landschaft, Vegetation und Szenerie sind liebevoll gestaltet und man bekommt zeitweise richtig Lust, in die PSP zu den kleinen Sims zu hüpfen, um am Inselleben teilzuhaben. Die hübsche Grafik fordert jedoch ihren Tribut. Von Zeit zu Zeit gibt es kurze Ruckler im Spiel und die Ladezeit zwischen den einzelnen Szenen ist beträchtlich lang. Da man recht häufig zwischen den Schauplätzen hin- und herlaufen muss, sind solch lange Verzögerungen nervtötend.
Fazit
Beim Spielen von “Die Sims 2 – Gestrandet” kommen Inselfieber und Fernweh auf. Grafik und Szenerie sind hübsch gestaltet. Ärgerlich sind hingegen die viel zu langen Ladezeiten zwischen den einzelnen Schauplätzen.
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