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LevelOne HomePlug

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Wer ein Netzwerk einrichten möchte, ohne dabei neue Kabel zu verlegen, hat die Wahl zwischen WLAN und Stromnetzwerken. Bei Funknetzwerken brauchen zwar keine Kabel verlegt werden, dafür müssen aber Abstriche bei der Reichweite der Funksignale hingenommen werden. Die Reichweite beträgt in geschlossenen Räumen oft weniger als 15 Meter. Die andere Möglichkeit besteht darin, die bestehenden Stromleitungen zur Datenübertragung zu nutzen.

Wir haben uns für diesen Test zwei HomePlug-Adapter von LevelOne vorgenommen. Das Starter-Kit PLI-2030, bestehend aus zwei Adaptern mit je einem LAN-Anschluss und den PLI-3310 Mehrfach-Adapter aus der Pro-Serie, der neben 3 Netzwerkanschlüssen auch 6 Steckdosen zur einfachen Stromversorgung bietet.

Sicherheit
Zur Installation werden die Netzwerkadapter einfach in die gewünschten Steckdosen gesetzt und mit einem Switch oder Endgerät verbunden. Anschließend kann die Verschlüsselung über ein Programm eingerichtet werden. Die über das Stromnetz geleiteten Daten werden mit einer 128-bit AES-Verschlüsselung chiffriert. Damit sind die gesendeten Daten abhörsicher. Die Software zur Einrichtung der Verschlüsselung muss jedoch nur zur Erstinstallation auf einem Rechner installiert werden. Eine Treibersoftware auf jedem PC im Netzwerk ist nicht notwendig. Alternativ kann der Netzwerkschlüssel auch ohne Programm zufällig generiert werden. Dazu muss der “Security”-Knopf auf einem Netzwerkadapter gedrückt werden und anschließend nochmals auf dem zweiten Adapter, der eine Verbindung mit dem ersten Adapter aufbauen soll.

Testkonstellationen und Datenübertragung
Im Test wurden verschiedene Konstellationen ausprobiert. Die Adapter wurden in 4m entfernt liegende Steckdosen gesetzt, was erwartungsgemäß problemlos klappte. Auch mehrere Räume entfernt ließ sich das Signal gut empfangen. In einer anderen Konstellation wurde ein Adapter auf dem Dachboden eines Einfamilienhauses und der zweite in einen Kellerraum platziert. Auch dabei funktionierte die Übertragung tadellos. Zuletzt wurde ein Adapter in den Stromanschluss einer Mietwohnung gesteckt und der zweite in den vier Stockwerke tiefer liegenden Kellerraum. Zu unserer Überraschung funktionierte die Übertragung auch hier. Ob eine Übertragung funktioniert, hängt freilich nicht einzig von den benutzten HomePlugs ab, sondern natürlich auch von der Art und Weise, wie die Stromleitungen im Gebäude verlegt worden sind.

Die Übertragungsgeschwindigkeit wird mit maximal 200 Mbps angegeben. Im Test konnten wir Dateien im gleichen Raum mit durchschnittlich 65Mbps versenden. Einige Räume entfernt kamen immer noch 54Mbps an. Bei der Übertragung über mehrere Stockwerke hinweg waren Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen 16Mbps und 45Mbps erreichbar.

Verarbeitung und Bedienung
Die 6 Stromstecker des PLI-3310 lassen sich per Knopfdruck abschalten und verfügen über eine Kindersicherung. Der Mehrfachadapter hinterlässt einen robusten und gut durchdachten Eindruck. Bei den Einzeladaptern PLI-2030 gibt es bei der Verarbeitung keinen Grund zur Klage.

Eine gedruckte Kurzanleitung in deutscher Sprache wird mitgeliefert. Eine etwas ausführlichere Anleitung gibt es als PDF-Datei auf der beiliegenden CD. Allerdings nur auf Englisch.

Preis
Das Adapterset PLI-2030, bestehend aus zwei Einzeladaptern, ist zum Preis von ca. 120 Euro, die Mehrfachsteckdose PLI-3310 ist als Einzelgerät für 149 Euro erhältlich.

Fazit
Die beiden Netzwerkadapter machen einen guten Eindruck und bieten passable Geschwindigkeiten. Der Mehrfachstecker PLI-3310 ist speziell für Büroräume mit mehreren PCs empfehlenswert.

Verbatim Bluetooth Laser Notebook Mouse

Packshot

Verbatims neue Bluetooth Laser Notebook Mouse ist mit ihren Abmaßen von ca. 45×95x35 mm und einem Gewicht von 110 Gramm (inkl. Batteriene) gut ein Drittel kleiner als normale Desktop-Mäuse und vor allem für den Einsatz unterwegs gedacht.

Die Maus hat zwar keine explizit ergonomische Form, liegt aber dennoch vernünftig in der Hand und lässt sich gut bedienen. Sie verfügt über ein Scrollrad mit zusätzlicher horizontaler Scrollfunktionalität. Auf Vorwärts- und Rückwärtstasten zur Browsersteuerung wurde allerdings verzichtet. Die Untergrundabtastung funktioniert per Laserstrahl.

Ein nettes Extra insbesondere für Gamer ist die per Knopfdruck verstellbare Empfindlichkeit der Maus. Diese kann in drei Stufen zwischen 800 und 1.600 dpi eingestellt werden. Die aktuelle Empfindlichkeit zeigt ein in die Einstelltaste integriertes Lämpchen an.

Wie die Modellbezeichnung bereits andeutet, erfolgt die Verbindung zum PC via Bluetooth. Ein Bluetooth-Adapter ist nicht im Lieferumfang, sollte also optimalerweise bereits vor dem Kauf vorhanden sein.

Die  Energiversorgung übernehmen zwei AA-Batterien oder Akkus. Das Batteriefach an der Oberseite der Maus ist etwas unglücklich konstruiert. Bei unserem Testgerät sind die Haltepins nach etwa 20-maligem Öffnen abgebrochen. Der Deckel hält zwar noch, wackelt aber nun.

Die Bluetooth Laser Notebook Mouse von Verbatim  ist ab sofort für ca. 35 Euro erhältlich.

Fazit
Bluetooth Maus für unterwegs, deren Empfindlichkeit sich per Knopfdruck einstellen lässt. Mit dem Batteriedeckel sollte man beim Öffnen und Schließen sehr vorsichtig umgehen.